Tipps, um deinen Hund auf das Ende des Homeoffice vorzubereiten

   

Tipps, um deinen Hund auf das Ende des Homeoffice vorzubereiten

Dein Hund musste sich sicher erst an die Ausgangsbeschränkungen und deinen damit verbundenen, neuen Lebensstil gewöhnen. Bestimmt fand er es toll, dass du mehr Zeit zuhause verbracht hast und dich viel mit ihm beschäftigen konntest. Sobald wir allerdings wieder ins Büro müssen, muss auch der Hund sich wieder an den neuen Tagesablauf gewöhnen und mehr Zeit allein verbringen. 

Es besteht die Möglichkeit, dass viele Hunde unter Trennungsangst leiden werden, weshalb es äußerst wichtig ist, jetzt etwas zu tun, um dies zu verhindern.

So bereitest du deinen Hund auf das Ende des Homeoffice vor

  1. Richte deinem Hund einen sicheren Rückzugsort ein, der bequem mit Decken oder Bettzeug ausgestattet ist, an dem er sich sicher fühlt und sich ungestört ausruhen kann. 
  2. Wenn Kinder in der Nähe sind, sollten diese den Hund in Ruhe lassen, sobald er sich an seinem Rückzugsort befindet, da dein Hund versucht, sich zu entspannen. Du kannst mit  Decken oder Leinen eine Art Höhle bauen oder den Ruhebereich abgrenzen, um deinem Hund ein noch sichereres Gefühl zu geben. 
  3. Verwende den ADAPTIL Calm Verdampfer in dem Bereich, in dem dein Hund die meiste Zeit verbringt. Somit kommt dein Hund in den Genuss der beruhigenden Pheromone, welche wissenschaftlich bewiesen Hunde auf natürliche Weise beruhigen, so wie Hundemütter ihre Welpen beruhigen. Das hilft Hunden, Unsicherheiten zu verringern, indem sie lernen, allein zu sein und Veränderungen oder potenziellen Ängsten entspannter zu begegnen.
  4. Stärke jetzt bereits das Selbstvertrauen deines Hundes, indem du ihn für kurze Zeit allein lässt, z.B. wenn du die Mülltonnen nach draußen stellst. Nutze jede Chance, um den Hund kurz allein zu lassen und ihm die Angst davor zu nehmen. So kannst du zum Beispiel an einem schönen Tag Zeit draußen verbringen, während dein Hund sich im Haus entspannt. Auch wenn du arbeitest, sollte dein Hund in einem anderen Zimmer sein.
  5. Schaffe positive Assoziationen mit dem Alleinsein. Beschäftige deinen Hund zum Beispiel mit einem Activity Feeder oder Puzzle Feeder. Futter hinterlässt bei deinem Hund nicht nur ein positives Gefühl, sondern kann auch vom Alleinsein ablenken.  Kauen und Lecken wirkt auf Hunde beruhigend, weshalb Futterspiele helfen können, die Anspannung zu nehmen.
  6. Nutze Bewegung, um deinen Hund körperlich und geistig aktiv zu halten. Je ausgeglichener dein Hund ist, desto weniger Energie wird er bei Langeweile für ungewollte Verhaltensweisen haben.
  7. Spiele tagsüber beruhigende Musik. Möglicherweise gefällt deinem Hund der Wechsel vom ständigen Hören von Stimmen während des Tages zu völliger Stille nicht. Lasse deswegen tagsüber Musik oder eine Radio-Talkshow laufen. Reggae-Musik scheint ein Favorit zur Entspannung von Hunden zu sein, ansonsten kann klassische Musik beruhigend wirken.
  8. Hunde mögen ihre Routine, und es kann sie beunruhigen, wenn sich diese plötzlich ändert. Versuche Routinen wie Gassi- oder Futterzeiten beizubehalten, wie bei einem normalen Arbeitsalltag.
  9. Übe die neue Routine, bevor du allmählich ins Büro gehst und baue sie einige Wochen vorher auf. Der Übergang zurück in den normalen Arbeitsalltag ist für jeden eine Herausforderung, aber ist besonders schwer für deinen Hund, da er nicht versteht, warum diese Veränderung stattfindet oder wann du wieder zurückkommst. Vermutlich wird er zu Beginn verunsichert, besorgt oder unruhig sein.

   

   

Wenn die Normalität wieder einkehrt, heißt es, ruhig zu bleiben, sobald du das Haus verlässt oder nach Hause kommst. Schenke deinem Hund nicht mehr Aufmerksamkeit oder Zuneigung, bevor du gehst, da das bei deinem Hund Aufregung auslösen könnte. Das wiederum resultiert meist in unsicherem Verhalten, jammern oder Bellen, sobald du aus der Tür bist. So schwer es auch sein mag, verabschiede dich einfach schnell und ruhig.

Wenn du nach Hause kommst, vermeide es, direkt mit deinem Hund zu interagieren. Dein Hund sollte sich nicht zu sehr aufregen, wenn du nach Hause kommst. Sonst denkt er an nichts anderes, während du weg bist.

Schenke deinem Hund nur Aufmerksamkeit und belohne ihn für sein Verhalten, wenn er ruhig ist und alle vier Pfoten fest auf dem Boden hat. 

Falls du mit deinem Hund zuhause bleibst, teile deine Erfahrungen mit uns auf Facebook unter dem Hashtag #adaptilathome

Bleibt gesund!

Dein ADAPTIL Team

#adaptilathome

   

Mehr zum Thema

Mehr Infos zum ADAPTIL Calm Verdampfer

Blogartikel 24/7 zusammen: 5 Tipps, wie du vermeidest, dass dein Hund das Alleinbleiben verlernt

Blogartikel Coronavirus: Kann mein Hund COVID19 bekommen oder übertragen?

Blogartikel Hunde beschäftigen: So bleibt der Vierbeiner aktiv und ausgelastet

Blogartikel Dein Hund: Dein bester Freund während der Quarantäne

Blogartikel Welpen sozialisieren: 6 Tipps für zuhause

Blogartikel Bellen beim Telefonieren: 6 Tipps für ein ruhiges Telefonat

Blogartikel Ist dein Hund sehr anhänglich?