Reisekrankheit Hund Reisetabletten Hund

Reisekrankheit oder Reiseangst bei Hund

Reisekrankheit Hund oder die Angst vor dem Reisen

Warum Reisetabletten nicht unbedingt helfen.

Die häufigste Ursache der Reisekrankheit bei Hunden ist Angst. In diesen Fällen werden negative Erfahrungen in der Vergangenheit des Hundes (z.B. die Autofahrt weg von Mutter und Geschwistern ins neue Zuhause) mit dem Autofahren verknüpft. Nur in seltenen Fällen basiert die Reisekrankheit des Hundes, wie die des Menschen, auf unterschiedliche Informationen, die sich einerseits auf die Körperbewegung beziehen (meist wenig), andererseits meldet das Gleichgewichtsorgan und auch die Augen eine Bewegung. Daher bringt es Hunden i.d.R. wenig, nur die Übelkeit zu bekämpfen, wenn Angst die Ursache ist.

   

   

Angst kann bei Ihrem Hund darüber hinaus aber noch die folgenden Symptome auslösen:

  • Hecheln 
  • Zittern 
  • Bellen
  • Jaulen
  • Harn-, Kotabsatz und/oder 
  • Fluchtversuche.

Eine Reduzierung des Stress- und Angstlevels bei Ihrem Hund wird in den meisten Fällen auch dazu beitragen, die Symptome der Reisekrankheit zu lindern.

Diese Tipps helfen Ihrem Hund bei Reiseübelkeit

1. Legen Sie Ihrem Hund ein ADAPTIL Calm Halsband an und / oder besprühen Sie die für den Hund vorgesehene Decke im Auto mit dem ADAPTIL Transport Spray 

2. Bringen Sie Ihrem Hund als Erstes bei ruhig im Auto zu sitzen, während das Auto stillsteht und der Motor nicht läuft.

3. Geben Sie Ihrem Hund Leckerlis und loben Sie ihn oder spielen mit ihm ruhig, aber nicht zu ausgelassen, damit Ihr Hund das Auto mit etwas Positivem verbindet.

4. Halten Sie die Übungseinheiten kurz. Erlauben Sie dem Hund sich an das Auto zu gewöhnen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen.

5. Im nächsten Schritt ermutigen Sie Ihren Hund, in das Auto mit laufendem Motor einzusteigen. Verwenden Sie dafür Snacks und Lob.

6. Sobald dies problemlos klappt, beginnen Sie mit kurzen Fahrten, die Sie bei Erfolg allmählich verlängern.

7. Verwenden Sie nach Möglichkeit einen Transportkäfig oder eine Transportbox, um dem Hund im Auto ein Sicherheits- und Geborgenheitsgefühl zu vermitteln.

8. Wenn Sie keine Transportbox verwenden wollen, sollten Sie aus Sicherheitsgründen ein Sicherheitsgeschirr anbringen, das Sie am Gurt befestigen. Dies ermöglicht Ihrem Hund sich hinzusetzen oder zulegen, hält ihn jedoch davon ab sich im Auto hin- und herzubewegen.

9. Am Tag der Reise nur eine leichte Mahlzeit füttern (Trinkwasser aber nicht begrenzen).

10. Sorgen Sie stets für eine gute Belüftung im Fahrzeuginneren und lassen Sie Ihren Hund nie allein im Auto zurück. Legen Sie alle zwei Stunden eine Pause ein, in der sich der Hund bewegen und seine Geschäfte verrichten kann. Bei längeren Reise (mehr als 4-5 Stunden) nutzen Sie diese Gelegenheit, um die Transportbox erneut mit dem ADAPTIL Transport Spray einzusprühen.

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